Jubiläumsfest 2002

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Von der Volksschule zur Grundschule

Bis 1966 hatte die Kath. Volksschule Bensberg acht Schuljahre. Am 5.12.1966, mit Beginn des 2. Kurzschuljahres, wurde das 9. Pflichtschuljahr eingeführt. Die kath. Schülerinnen und Schüler aus Moitzfeld und Frankenforst (10) wurden zusammen mit den Bensbergern in einer 9. Klasse an unserem System zusammengefasst. Dieses erste 9. Schuljahr wurde von Frau Adelheid Schulz als Klassenlehrerin geführt.

Mit diesem Schuljahr wurde an der Kath. Volksschule Bensberg die Koedukation auch in der Oberstufe eingeführt. Bis dahin wurden ab dem 7. Schuljahr, teilweise auch ab dem 6., Mädchen und Jungen getrennt unterrichtet. So gab es im Schuljahr 65/66 eine Klasse mit 32 Mädchen der 7. und 8. Schuljahre, geführt von Frau Schulz, und eine Klasse mit 40 Jungen der 6. bis 8. Schuljahre, geführt von Herrn Rektor Jansen. Am 1. August 1968 wurde die Kath. Volksschule Bensberg in die Kath. Grundschule Bensberg umgewandelt.

Die ehemaligen Volksschüler der Klassen 5 bis 9 (bald auch 10) besuchten nun die neu geschaffenen Hauptschulen. Die nächsten Standorte waren Bensberg, Herkenrath und Refrath. Durch den großen Schülerrückgang und den nun einsetzenden ernormen Zustrom zu den Realschulen und Gymnasien und natürlich auch durch die verordneten Mindestgrößen für Hauptschulen konnte nur die Hauptschule in Herkenrath erhalten werden.

1972 wurde der KGS Bensberg der Schulkindergarten (SKG) angegliedert. Wegen Raummangel an der Eichelstraße arbeitete der SKG zunächst in der Villa Dörenkamp, Kölner Straße 32. An ihrer Stelle steht heute die Zentrale der INDUS-Holding AG. Der Schulkindergarten wird bis heute von der Dipl. Sozialpädagogin Marita Hoffstadt geleitet. Neben dem Schulkindergarten waren in der Villa Dörenkamp über Jahre hindurch bis zu drei Grundschulklassen ausgelagert.

1988 wurde zunächst auf freiwilliger Grundlage nach Beschluss der Schulkonferenz der sogenannte "Gemeinsame Unterricht" eingeführt, d. h. Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf wurden an der Grundschule durch Pädagogen von Sonderschulen stundenweise besonders gefördert. Diese wichtige Aufgabe übernahmen Frau Reuschel (1988-1990), Frau Schiffeler (1997 - 2000) und Herr Bach (1992 bis heute).

W.R.